Right to the Truth

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14. Dezember 2017

Die Raoul Wallenberg Research Initiative RWI-70 informiert  

Nichte Raoul Wallenbergs wehrt sich gegen die Weigerung eines russischen Gerichts, Informationen über das Schicksal Wallenbergs freizugeben

"Frau Marie von Dardel-Dupuy, die Nichte des schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg, ein Held des Zweiten Weltkrieges, der Zehntausende Juden vor dem Holocaust rettete und 1947 in einem sowjetischen Gefängnis verschwand, appellierte gestern, am 18. Oktober, beim Moskauer Stadtgericht, um eine frühere Entscheidung des Meshchansky Bezirksgerichts Moskau zu überwinden. Im vergangenen September hatte das Gericht die Weigerung des Föderalen Sicherheitsdienstes der Russischen Föderation (FSB) bestätigt, Zugang zu wichtigen Dokumenten über Wallenberg zu gewähren und unzensierte Kopien zu veröffentlichen."


15. August 2017

"Prophet einer Kirche der Armen"

Zum 100. Geburtstag von Óscar Romero am 15. August 2017 - Über die Biographie von Martin Maier SJ

„Wenn ich Papst wäre, würde ich Oscar Romero morgen seligsprechen. Doch ich werde niemals Papst“, äußerte Kardinal Jorge Mario Bergoglio 2007. Mit der zweiten Aussage hatte er Unrecht. 2013 zum Papst gewählt, hielt Franziskus indes erstgenanntes Versprechen: Am 3. Februar 2015 erklärte er den am 24. März 1980 von Todesschwadronen im Auftrag des Militärregimes ermordeten Erzbischof El Salvadors zum Märtyrer und ebnete damit den Weg für dessen Seligsprechung.

Von Christian Ritz

Rezension


11. August 2017

"Wir sind die Adler" - Michael Gruenbaums Überlebensgeschichte

Michael Gruenbaum wurde 1930 in Prag in der Tschechoslowakei geboren. Hier wuchs er auf und erlebte mit seiner Schwester Marietta eine ungetrübte Kindheit. Bis die Nationalsozialisten seine Heimatstadt besetzten, die Judenverfolgung auch hier begann und die Familie ins Ghetto umziehen musste. Besonders einschneidend war für die Kinder der Verlust des geliebten Vaters, der von der Gestapo abgeholt und im Konzentrationslager Theresienstadt ermordet wurde. Schließlich wurde Mischa, wie er gerufen wurde, auch selbst ins KZ gesperrt und überlebte die Jahre 1942 bis 1945 nur knapp.

Von Irmtrud Wojak

Rezension