Right to resistance

The search of the law

 


 

25. May 2019

Verteidigung der Menschenrechte in China

Dreißig Jahre nach dem Massaker auf dem "Platz des Himmlischen Friedens" 1989

Das Massaker am Tiananmen-Platz, mit dem die Regierung am 4. Juni 1989 die Protesbewegung für demokratische Reformen, Pressefreiheit und das Recht auf politische Mitbestimmung niederschlug, war nicht das Ende des Kampfes für die Menschenrechte in China. Er geht bis heute trotz Tausender Toter, Unterdrückung der Pressefreiheit und nahezu kompletter Überwachung weiter und erfährt internationale Resonanz.

Filmgespräch mit der China-Expertin Eva Pils (Kings College, London)

Veranstaltung mit dem Schriftsteller Liao Yiwu (Berlin) in Murnau am Staffelsee

Gespräch mit Eva Pils


14. March 2019

Gefährlicher QAnon Quatsch

Manche werden diese Überschrift für einen Druckfehler halten, genauso wie die Autorin, die über "QAnon" als seltsame Wortkonstruktion gestolpert ist und der der Begriff "QAnon" nur zufällig begegnete. In den USA hört man ab und zu am Rande der politischen Diskussion von dieser merkwürdigen, schleierhaften Gruppierung, deren Anhänger man hauptsächlich bei Präsident Donald Trumps Wahlkampfveranstaltungen trifft, wo sie sich mit riesigen Postern mediengerecht in Szene  setzen. Das passiert mit der Erlaubnis von Trumps politischem Team, das die Hintergrundbilder bei dessen Auftritten strikt kontrolliert. Im Klartext: QAnon steht hinter Trump und Trump sagt "Daumen hoch!"

Anfangs hat man die Anhänger als pure Trump-Fanatiker abgetan. Als Susanne Berger sich entschloss, zu schauen, worum es bei QAnon eigentlich geht, war ihre erste Reaktion: Es muss sich hier um Verrückte handeln, die jeglichen Bezug zur Realität verloren haben. Wer kann den Unsinn in irgendeiner Weise ernst nehmen? Doch machen Sie sich selbst ein Bild.  

Von Susanne Berger

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02. February 2019

Ein Angriff auf uns alle!

Verfolgung von LSBTIQ-Personen in Tschetschenien

Laut des Russian LGBT Network, der führenden russischen Nichtregierungsorganisation auf diesem Gebiet, wurde Anfang Dezember 2018 in der autonomen Republik Tschetschenien eine neue Verfolgungswelle losgetreten, die sich gegen (vermeintlich) homosexuelle Menschen richtet. 

Igor Kochetkov, Aktivist und Leiter des Netzwerks, gab in einer Pressemitteilung am 14. Januar 2019 bekannt, dass in Tschetschenien, das zur Russischen Föderation gehört, etwa vierzig Personen von Polizei- und Militärkräften inhaftiert und mindestens zwei Personen zu Tode gefoltert wurden. Seit Dezember 2018 hatten sich verstärkt Betroffene an das Netzwerk gewandt und von schwersten Menschenrechtsverletzungen berichtet.

Von Stefan Schuster (Hamburg)

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