Fritz Bauer Blog

News

 

16. September 2019

Presseerklärung

Fritz Bauer Bibliothek geht mit Geschichten vom Widerstand und Überleben an den Start

Veranstaltung am 28./29. September 2019 in der VHS-Forum Bochum mit

Dr. Monika Hauser, Alternative Nobelpreisträgerin 2009, Gründerin von medica mondiale e.v. und Dr. Irmtrud Wojak, Gründerin der Fritz Bauer Bibliothek, Geschäftsführerin der BUXUS STIFTUNG gGmbH

Die Fritz Bauer Bibliothek ist mit ihrer Datenbank ein lebendiges Forschungs-, Bildungs- und Begegnungsprojekt. Sie erzählt die Geschichten von Menschen, die nicht selten ihr Leben für diese Welt geben. Das auf lange Dauer hin geplante Projekt verbindet Wissenschaft und bürgerschaftliches Engagement im Kampf um des Menschen Rechte. Wir stellen Öffentlichkeit für Menschen her, die auf der Suche nach dem Recht sind und die Menschenrechte verteidigen – die eigenen und die von „Anderen“.

Presseerklärung

 

 


28. July 2019

Birgit Lohmeyer und Horst Lohmeyer

Der Rechtsterrorismus ist die größte Herausforderung im 21. Jahrhundert


(Forsthof Jamel) Im Jahr 2004 zogen Birgit und Horst Lohmeyer aus der Großstadt Hamburg in das kleine Dorf Jamel in Mecklenburg-Vorpommern. Sie übernahmen einen denkmalgeschützten Forsthof in idyllischer Landschaft an der Ostsee und erfüllten sich damit einen Lebenstraum. Doch binnen kürzester Zeit änderte sich das Klima im Dorf. War es zunächst nur eine Familie mit rechtsextremer Gesinnung, zogen bald andere nach. Mittlerweile gehören etwa 90 bis 95 Prozent der Dorfbewohner und -bewohnerinnen der Nazi-Szene an, inklusive Familien mit Kindern. Die Stimmung im Dorf wurde feindselig gegen die Lohmeyers, es kam zu Drohungen, Beleidigungen, Diebstahl und Sachbeschädigung.

Ein Interview mit Birgit und Horst Lohmeyer von Daniela Collette und Mike Fischer


Interview

 


20. July 2019

Der 20. Juli als Feiertag

Ein Vorschlag zum 75. Jahrestag des Attentats auf Hitler

Von Kurt Nelhiebel, Kultur- und Friedenspreisträger der Villa Ichon (Bremen), erschien in der antifaschistischen Wochenzeitung DIE TAT vom 18. Juli 1959 bereits der Beitrag: "Was wollten die Männer des 20. Juli? Zum 15. Jahrestag des Attentats auf Hitler". Der Beitrag erschien damals unter dem Pseudonym Peter Nau und ist auf der Webseite von Kurt Nelhiebel nachzulesen. Der Autor beleuchtet darin die Ziele der Attentäter und ihre wenig beachteten Kontakte zum Widerstand aus den Reihen der Arbeiterschaft.

Zum heutigen 75. Jahrestag des Attentats erscheint ein Artikel im Frankfurter Weltexpresso, der zeigt, wie aktuell Kurt Nelhiebels damaliger Beitrag heute noch ist.

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