Fritz Bauer - Leben und Werk

Fritz Bauer Blog Archiv

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Beiträge über Fritz Bauers Leben, Werk und Wirkung

Sortiert nach dem Erscheinungsdatum (inklusive Rezensionen)

 


 

04. September 2018

Ein Haus für Erinnern und Widerstand 

NS-DOKU-Zentrum in Köln bekommt Verstärkung auf dem Weg zu einem  „Haus für Erinnern und Demokratie“

Einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einem „Haus für Erinnern und Demokratie“ zu tun, das es immer schon sein wollte, hat sich das EL-DE-Haus in Köln bereits im vergangenen Jahr vorgenommen. Nun erhält der Ausbau des Zentrums nach den Ereignissen von Chemnitz weitere Unterstützung von Künstlerinnen und Künstlern. Diese wollen damit den dringend notwendigen Kampf gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit unterstützen.

Von Irmtrud Wojak


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23. August 2018

"Gefahr im Verzuge!"

Der Jurist und Auschwitz-Ankläger Fritz Bauer kämpfte mit vielen Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus gegen die Verabschiedung der Notstandsgesetzgebung. Vor 50 Jahren scheiterte dieser Widerstand.

Kurt Nelhiebel, Journalist und Autor in Bremen, hat uns an Fritz Bauers Vorwort "Gefahr im Verzuge" erinnert, das vor 50 Jahren zu Jürgen Seiferts Buch Gefahr im Verzuge und in etwas abgeänderter Form in der Stimme der Gemeinde erschien. Ein Plädoyer des Juristen gegen übertriebene Gesetzeshörigkeit, von der Bauer sagte, diese führe auf direktem Wege in die Konzentrationslager von Auschwitz und Buchenwald.

Die Redaktion


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02. August 2018

Personelle Kontinuitäten nach 1945

Zum "Abschlussbericht" über die gescheiterte Entnazifizierung in der Psychiatrie des Landes Niedersachsen nach 1945

Im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung wurden im Rahmen einer medizinhistorischen Studie die Lebenswege von Ärzt_innen nach 1945 untersucht, die sich an nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen beteiligt hatten. Angesichts der erschreckenden personellen Kontinuitäten, die der kürzlich veröffentlichte Abschlussbericht offenbart, räumte die amtierende Sozialministerin Carola Reimann (SPD) ein: „Es ist schockierend, das Täter aus dem Nationalsozialismus nach 1945 weiter Patientinnen und Patienten behandeln durften, als wäre nichts gewesen - hier haben staatliche Organe versagt.“

Von Stefan Schuster


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