Erinnerungskultur

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Beiträge zur politischen Erinnerungskultur

 

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05. März 2018

„Ist es auch Wahnsinn…“

Kein Platz im Ersten für preisgekrönten Dokumentarfilm über Fritz Bauer

Vor acht Jahren erlebte ein deutscher Dokumentarfilm auf der Berlinale seine glanzvolle Uraufführung, der auf der ganzen Welt in zahlreichen Sprachversionen gezeigt wird – nur nicht im Ersten Deutschen Fernsehen. Sein Titel Fritz Bauer – Tod auf Raten. Er handelt von dem Mann, der Auschwitz vor Gericht brachte und 1968 unter ungeklärten Umständen zu Tode kam. Die Deutsche Film- und Medienbewertung bezeichnete den Film als „unermesslich wichtiges Zeitdokument“, das neue Aspekte zu einem Kapitel deutscher Geschichte freilege, und verlieh ihm einstimmig das höchste Prädikat „Besonders wertvoll“. Warum weigert sich die ARD, den Film im Ersten zu zeigen?

Von Kurt Nelhiebel

Unser Autor K. Nelhiebel (Bremen) hat seinen Beitrag vom 2. März 2018 über die Weigerung der ARD, den preisgekrönten Film FRITZ BAUER - TOD AUF RATEN (2010, CV Film, Berlin) zum 50. Todestag des Juristen doch noch auszustrahlen, auf Bitten der Regisseurin dieses Films, Ilona Ziok (Berlin), überarbeitet und ergänzt. - Die Redaktion

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02. März 2018

Die ARD gegen Fritz Bauer

Kein Platz im ersten für einen preisgekrönten Dokumentarfilm

Vor acht Jahren erlebte ein deutscher Dokumentarfilm auf der Berlinale seine glanzvolle Uraufführung, der inzwischen auf der ganzen Welt  in 17 Sprachversionen gezeigt wird, nur nicht im Ersten Deutschen Fernsehen. Sein Titel Fritz Bauer – Tod auf Raten. Er handelt von dem Mann, der Auschwitz vor Gericht brachte und 1968  unter ungeklärten Umständen zu Tode kam. Die Deutsche Film- und Medienbewertung bezeichnete den Film als „unermesslich wichtiges Zeitdokument“, das neue Aspekte zu einem Kapitel deutscher Geschichte freilege, und verlieh ihm einstimmig das höchste Prädikat „Besonders wertvoll“. Warum weigert sich die ARD, den Film im Ersten zu zeigen? ...

Von Kurt Nelhiebel


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01. März 2018

Auf das Handeln kommt es an

75 Jahre Rosenstraßen-Protest

Am 27. Februar 1943, vor 75 Jahren, leitete das nationalsozialistische Regime mit einer reichsweiten Verhaftungsaktion die Deportation aller noch im sogenannten „Altreich“ lebenden jüdischen Bürger_innen ein. Zudem setzte die systematische Erfassung der in so genannter „Mischehe“ lebenden Jüdinnen und Juden und derjenigen Mitbürger_innen ein, die unter die nationalsozialistische Definition der „Mischlinge“ fielen.

Von Christian Ritz

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