Erinnerungskultur

Fritz Bauer Blog Archiv

Fritz Bauer Blog - Archiv

Beiträge über politisches Erinnern und Gedenken

 

Sortiert nach dem Erscheinungsdatum


 

11. September 2018

„Malta will mit der Mission Lifeline ein Exempel statuieren“

Die Verhandlung gegen Kapitän Claus-Peter Reisch wurde heute erneut aufgeschoben

75 Tage sind es, dass das Rettungsschiff „Lifeline“ im Hafen von La Valetta auf der Insel Malta vor Sizilien festgehalten wird. Offensichtlich setzen die maltesischen Behörden viel Energie in den Versuch, weitere Rettungseinsätze von NGO’s in dem gefährlichen Gebiet zwischen Libyen, wo offener Bürgerkrieg herrscht,  und Sizilien zu verhindern. Dabei sind laut Berechnungen von „Mission Lifeline“ allein in diesen zwei Monaten 380 Menschen in dem Seegebiet ertrunken. Wer wird dafür zur Verantwortung gezogen?

Von Dr. Irmtrud Wojak (München)
 

Beitrag


04. September 2018

Ein Haus für Erinnern und Widerstand 

NS-DOKU-Zentrum in Köln bekommt Verstärkung auf dem Weg zu einem  „Haus für Erinnern und Demokratie“

Einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einem „Haus für Erinnern und Demokratie“ zu tun, das es immer schon sein wollte, hat sich das EL-DE-Haus in Köln bereits im vergangenen Jahr vorgenommen. Nun erhält der Ausbau des Zentrums nach den Ereignissen von Chemnitz weitere Unterstützung von Künstlerinnen und Künstlern. Diese wollen damit den dringend notwendigen Kampf gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit unterstützen.

Von Irmtrud Wojak


Beitrag


23. August 2018

"Gefahr im Verzuge!"

Der Jurist und Auschwitz-Ankläger Fritz Bauer kämpfte mit vielen Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus gegen die Verabschiedung der Notstandsgesetzgebung. Vor 50 Jahren scheiterte dieser Widerstand.

Kurt Nelhiebel, Journalist und Autor in Bremen, hat uns an Fritz Bauers Vorwort "Gefahr im Verzuge" erinnert, das vor 50 Jahren zu Jürgen Seiferts Buch Gefahr im Verzuge und in etwas abgeänderter Form in der Stimme der Gemeinde erschien. Ein Plädoyer des Juristen gegen übertriebene Gesetzeshörigkeit, von der Bauer sagte, diese führe auf direktem Wege in die Konzentrationslager von Auschwitz und Buchenwald.

Die Redaktion


Beitrag