Erinnerungskultur

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Fritz Bauer Blog - Archiv

Beiträge über politisches Erinnern und Gedenken

 

Sortiert nach dem Erscheinungsdatum


 

02. Mai 2018

Fritz Bauer in den USA

Buchpräsentation im Illinois Holocaust Museum mit Biographin Irmtrud Wojak

Der Saal des Illinois Holocaust Museum & Education Center war schon eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung voll, als die Historikerin Irmtrud Wojak die englischsprachige Ausgabe ihres Buches erstmals in den USA vorstellte. Über zweihundert Gäste kamen zur Buchvorstellung.

„I’m so glad that we had good attendance and a fully engaged audience. The presentation was excellent. Bauer’s thoughts on treason will stay with me“, betonte Lillian Polus Gerstner, Director of Public Programs, nach der Veranstaltung.

Von der Redaktion
 

Beitrag


19. April 2018

Kurt Nelhiebel wird mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Für seine besonderen Verdienste um das Gemeinwohl erhielt Kurt Nelhiebel am 18. April 2018 die höchste Anerkennung, die von der Bundesrepublik Deutschland vergeben wird. Im Kaminsaal des Bremer Rathauses überreichte ihm der amtierende Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen, Carsten Sieling (SPD), das Verdienstkreuz am Bande, eine Miniatur des Ordenszeichens und eine vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier unterschriebene Verleihungsurkunde. Bereits 2014 wurde das publizistische Lebenswerk des Journalisten, Schriftstellers und Dichters mit dem Kultur- und Friedenspreis der Villa Ichon gewürdigt.

Die BUXUS STIFTUNG richtete Kurt Nelhiebel zum 90. Geburtstag 2017 eine Webseite ein: www.kurt-nelhiebel.de

Von Stefan Schuster


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11. April 2018

Über eine deutsche Erfolgsgeschichte

Rezension: Magnus Brechtken, Albert Speer. Eine deutsche Karriere. München 2017, 910 S., ISBN 978-3-8275-0040-3

Biographien, die Nachkriegskarrieren von NS-Tätern und Täterinnnen ins Blickfeld nehmen, sind in den letzten zwei Dekaden einige erschienen. Die juristische Zeitgeschichtsforschung hat Wege der gesellschaftlichen (Re-)Integration nachgezeichnet und Exkulpationsstrategien herausgearbeitet. Gleiches gilt für Versuche der ehemaligen Funktionseliten des „Dritten Reiches“, das Geschichtsbild zu beeinflussen. Zu den personellen Kontinuitätslinien in Verwaltung, Politik, Judikative, Wissenschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen liegen inzwischen zahlreiche Studien vor. Albert Speer (1905–1981), Hitlers Stararchitekt und Rüstungsminister, war Protagonist mehrerer biographischer Arbeiten und Einzeluntersuchungen. Magnus Brechtken, stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte (München), hat nun eine weitere Lebensdarstellung des Rüstungsmanagers vorgelegt. 

Von Christian Ritz


Rezension