Fritz Bauer Blog - Archiv

 

Beiträge über Fritz Bauers Leben, Werk und Wirkung

Sortiert nach dem Erscheinungsdatum (inklusive Rezensionen)

 


 

01. April 2018

Meilenstein neuer Wege im Strafvollzug

Der Fritz Bauer Studienpreis für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte für Nachwuchsjuristen wurde 2017 vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz an Dr. Christoph Wilhelm Thiele von der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Greifswald für seine Promotionsarbeit verliehen: Christoph Thiele, Ehe- und Familienschutz im Strafvollzug. Mönchengladbach: Forum Verlag Godesberg, 2016, 346 S. (Schriften zum Strafvollzug, Jugendstrafrecht und zur Kriminologie, Bd. 58)

Thomas Galli, als ehemaliger Leiter von Strafvollzugsanstalten Experte mit jahrelanger Praxiserfahrung, bezeichnet Christioph Thieles Studie über Ehe- und Familienschutz im Strafvollzug als Meilenstein, an dem keiner vorbeikommt, der sich mit dem Themenkreis beschäftigt.
 

Rezension


05. März 2018

„Ist es auch Wahnsinn…“

Kein Platz im Ersten für preisgekrönten Dokumentarfilm über Fritz Bauer

Vor acht Jahren erlebte ein deutscher Dokumentarfilm auf der Berlinale seine glanzvolle Uraufführung, der auf der ganzen Welt in zahlreichen Sprachversionen gezeigt wird – nur nicht im Ersten Deutschen Fernsehen. Sein Titel Fritz Bauer – Tod auf Raten. Er handelt von dem Mann, der Auschwitz vor Gericht brachte und 1968 unter ungeklärten Umständen zu Tode kam. Die Deutsche Film- und Medienbewertung bezeichnete den Film als „unermesslich wichtiges Zeitdokument“, das neue Aspekte zu einem Kapitel deutscher Geschichte freilege, und verlieh ihm einstimmig das höchste Prädikat „Besonders wertvoll“. Warum weigert sich die ARD, den Film im Ersten zu zeigen?

Von Kurt Nelhiebel

Unser Autor K. Nelhiebel (Bremen) hat seinen Beitrag vom 2. März 2018 über die Weigerung der ARD, den preisgekrönten Film FRITZ BAUER - TOD AUF RATEN (2010, CV Film, Berlin) zum 50. Todestag des Juristen doch noch auszustrahlen, auf Bitten der Regisseurin dieses Films, Ilona Ziok (Berlin), überarbeitet und ergänzt. - Die Redaktion

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02. März 2018

Die ARD gegen Fritz Bauer

Kein Platz im ersten für einen preisgekrönten Dokumentarfilm

Vor acht Jahren erlebte ein deutscher Dokumentarfilm auf der Berlinale seine glanzvolle Uraufführung, der inzwischen auf der ganzen Welt  in 17 Sprachversionen gezeigt wird, nur nicht im Ersten Deutschen Fernsehen. Sein Titel Fritz Bauer – Tod auf Raten. Er handelt von dem Mann, der Auschwitz vor Gericht brachte und 1968  unter ungeklärten Umständen zu Tode kam. Die Deutsche Film- und Medienbewertung bezeichnete den Film als „unermesslich wichtiges Zeitdokument“, das neue Aspekte zu einem Kapitel deutscher Geschichte freilege, und verlieh ihm einstimmig das höchste Prädikat „Besonders wertvoll“. Warum weigert sich die ARD, den Film im Ersten zu zeigen? ...

Von Kurt Nelhiebel


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