14.08.2014

"Es passiert nicht alle Tage, dass sich ein Rezensent lobend über ein Buch äußert, an dessen Zustandekommen er maßgeblich beteiligt war. Da runzelt jeder die Stirn, weil das nach Eigenlob riecht. Andererseits hat Eigenlob den Vorteil, meint der englische Satiriker Samuel Butler der Ältere, dass man dick und genau an der richtigen Stelle auftragen kann. Vielleicht meinte das auch der Archivar des Fritz Bauer Instituts, Werner Renz, als er für die Nassauischen Annalen (Band 125, 2014) eine Lobeshymne über die Fritz Bauer Biographie von Ronen Steinke verfasste. Die Danksagung seines gelehrigen Schülers ließ er in aller Bescheidenheit unter den Tisch fallen. ..."
Weiterlesen...